Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Suchergebnisse

128 Ergebnisse gefunden, Seite 11 von 13

Mundgeruch – Behandlung
Durch tägliche Zahnpflege kann man Bakterienbelägen und somit Mundgeruch entgegenwirken. Zusätzlich zur Zahnpflege eignen sich desinfizierende Mundwässer oder –spülungen. Bei bestehendem
Kopfschmerzen
Kopfschmerz (aus dem Lateinischen: Cephalgie, auch Kephalgie geschrieben) kennt jeder. Laut Statistik werden 85 Prozent aller Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen eingesetzt. Bei gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen signalisiert der Organismus: „Hier gerät etwas außer Kontrolle.“ Oft ist auch die Ursache für die Kopfschmerzen schnell gefunden: Zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, verrauchte Luft, wenig Bewegung, Stress. Kopfschmerzen: Eine Fülle von Auslösern Die Ursachen von Kopfschmerzen sind zahlreich. Besonders bei stärkeren Beschwerden ist es wichtig, die auslösenden Faktoren zu erkennen. Um Systematik in die verwirrende Vielfalt zu bringen, wurde eine Internationale Kopfschmerz-Klassifikation erstellt. Als primäre Kopfschmerzen werden demnach Schmerzen bezeichnet, bei denen der Kopfschmerz nicht ein Symptom, sondern eine eigenständige Krankheit ist. Ein Beispiel dafür sind anfallartige und wiederkehrende Kopfschmerzen, wie sie etwa bei Spannungskopfschmerzen und Migräne auftreten. Sekundäre Kopfschmerzen treten dagegen als Begleiterscheinung anderer Störungen oder Krankheiten auf. Neben Ursachen wie zu wenig Schlaf oder zu viel Alkohol können sekundäre Kopfschmerzen auch nach Verletzungen, bei Augenerkrankungen, während einer Erkältung, bei Bluthochdruck oder nach der Einnahme von Medikamenten auftreten. Häufig werden sekundäre Kopfschmerzen paradoxerweise gerade durch die Einnahme von Schmerzmitteln verursacht. Welcher Typ von Kopfschmerz liegt vor? Die Beschwerden bei Kopfschmerzen sind vielfältig: mild bis extrem stark, kurzzeitig bis andauernd, streng einseitig oder beidseitig. Die Symptome geben meist einen Hinweis auf den zugrundeliegenden Kopfschmerztyp. Bei sehr komplizierten Fällen können Patienten Hilfe in einer spezialisierten Kopfschmerzambulanz erhalten.Die genaue Diagnose ist wichtig für die Planung der Therapie. Nur wenn die genauen Ursachen und Zusammenhänge klar sind, kann der Arzt die beste Strategie zur Schmerzlinderung finden. Bei nur leichten Beschwerden kann es ausreichen, die rezeptfreien Schmerzmitteln einzunehmen. Eventuell bringen auch Maßnahmen wie ausreichend Schlaf, Entspannung, Bewegung oder die Behandlung mit natürlichen Produkten Linderung.
Lippenherpes
Lippenherpes ist lästig und oft schmerzhaft, aber meistens harmlos. Viele leiden ihr Leben lang immer wieder unter den unschönen Bläschen. Was löst Herpes aus? Und wie kann man die Vireninfektion am besten behandeln? Man unterscheidet zwei Virenspezies, die Lippenherpes auslösen können, das Herpes-simplex-Virus-1 und das Herpes-simplex-Virus-2. Weltweit sind etwa 75 bis 90 Prozent aller Menschen mit dem Herpes-simplex-Virus-1 (HSV-1) infiziert. Die Infektion erfolgt meist bereits im Kindesalter. Das Herpes-simplex-Virus-1 ist der häufigste Auslöser von Lippenherpes, oft auch kurz Herpes genannt. Aber nicht in jedem Fall bricht die Krankheit aus. Herpesviren werden per Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Durch kleine Verletzungen dringt das Virus in den Körper ein und wandert entlang der Nervenbahnen in die Nervenknoten, wo es ein Leben lang ruht. Lippenherpes: Verschiedene Reize verursachen erneuten Ausbruch Verschiedene Reize können dann Ursache eines neuen Ausbruchs der Erkrankung sein. Bei vielen Menschen tritt Lippenherpes beispielsweise dann vermehrt auf, wenn sie unter Stress stehen oder ihr Immunsystem geschwächt ist, etwa aufgrund einer Erkältung. Bis es zu einem Ausbruch der Krankheit kommt, kann es Jahre dauern – es kann aber auch nie passieren. Symptome bei Lippenherpes sind zunächst Kribbeln, Jucken oder Spannungsgefühl, später entstehen Rötungen und schmerzhafte Bläschen. Eine frühzeitige antivirale Behandlung bei den ersten Anzeichen eines Ausbruchs lindert und verkürzt den akuten Krankheitsverlauf. Verschiedene Hausmittel gegen Lippenherpes, wie zum Beispiel Zahnpasta, sind dagegen nicht zu empfehlen. Zurzeit gibt es noch kein Medikament, das die Erreger entfernen kann. Während eines Lippenherpes-Ausbruchs ist die Hygiene besonders wichtig. Denn die Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch infektiös. Die Bläschen sollten deshalb nicht berührt werden. Auch regelmäßiges Händewaschen mindert das Risiko, andere anzustecken. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sollten vor einer Infektion geschützt werden.
Nach der Geburt – Fieber
Je jünger Kinder sind, desto öfter haben sie Fieber. Häufig sind Eltern dann sehr beunruhigt. Fieber ist jedoch keine Krankheit. Vielmehr handelt es sich dabei um eine notwendige und intelligente Reaktion des Körpers, um Krankheitskeime abzuwehren. Es gibt Kinderärzte, die dazu raten, ab einer Temperatur von 38,5 Grad Celsius mit fiebersenkenden Maßnahmen anzufangen. Andere empfehlen wiederum, das Fieber erst ab 39 Grad Celsius zu senken. Kind mit Fieber nachts nicht allein im Zimmer lassen Wann Eltern mit dem Senken des Fiebers beginnen sollten, ist vor allem vom Zustand des Kindes abhängig. In der Nacht sollte ein hoch fieberndes Kind nicht allein im Zimmer bleiben. Denn so bemerken Eltern einen möglichen Fieberkrampf oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands schneller. Hat ein Kind bereits einen Fieberkrampf durchlebt, wird häufig empfohlen, bereits ab 38 Grad Celsius mit fiebersenkenden Maßnahmen zu beginnen. Paracetamol ist für Babys mit Fieber geeignet Paracetamol ist in vielen Medikamenten enthalten und wirkt gegen Fieber und Schmerzen. Prinzipiell ist diese Substanz auch für Babys geeignet. Jedoch ist es wichtig, auf die richtige Dosierung und die Höchstmenge je nach Alter und Gewicht des Säuglings zu achten. Speziell für Babys unter drei Monaten und ab drei Kilogramm Körpergewicht sind Zäpfchen mit 75 Milligramm Paracetamol erhältlich. Der Arzt kann sie verschreiben, die Zäpfchen können Eltern aber auch freiverkäuflich erwerben. Häufig haben Babys bei Fieber keinen Appetit Häufig haben Säuglinge mit Fieber keinen Hunger und trinken nur wenig an der Brust. Gelegentlich haben Babys zudem mit Erbrechen und Durchfall zu kämpfen. Das alles bewirkt, dass der Körper viel Flüssigkeit verliert. Wenn diese Flüssigkeit nicht ersetzt wird, kann das schnell zu einer Austrocknung (Exsikkose) führen. Deshalb sollten Eltern ihrem Kind bei Erkältung, Erbrechen und Durchfall zusätzlich zur Muttermilch reichlich Flüssigkeit geben – am besten ungesüßten Tee. Gelingt es nicht, das Baby wieder zum Trinken zu bringen, muss ein Kinderarzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufgesucht werden.Eltern können eine drohende Austrocknung ihres Kindes an folgenden Anzeichen erkennen: trockene Mundhöhle und Lippen, eingesunkene Fontanelle, seltener Lidschlag, Trinkverweigerung
Nach der Geburt – Schnupfen/Husten
Schnupfen setzt Säuglingen mehr zu als den „Großen“, denn sie können sich noch nicht schnäuzen. Hat ein Baby Schnupfen, hört es schon nach wenigen Schlucken auf zu trinken, da es nicht ausreichend Luft bekommt. Um die Nase ihres Babys zu reinigen, können Eltern ihm erst ein paar Kochsalznasentropfen in die Nasenlöcher träufeln und sie dann mit zusammengedrehter, trockener Watte reinigen. Wattestäbchen sollten sie dafür nicht verwenden. Bei Schnupfen regelmäßig lüften und Temperatur kühl halten Es sind auch Nasensauger erhältlich, mit deren Hilfe sich das Sekret vorsichtig absaugen lässt. Eltern sollten hierbei jedoch darauf achten, dass sie keinen Druck auf die empfindliche Nasenscheidewand ausüben. Am besten funktioniert das Absaugen, wenn der Sauger etwas nach außen/unten an das Nasenloch gehalten wird. Außerdem ist es empfehlenswert, das Zimmer regelmäßig zu lüften und die Temperatur eher kühl zu halten, wenn das Baby Schnupfen hat. Dann können die Schleimhäute besser abschwellen. Husten beim Baby: wichtig ist eine optimale Luftqualität Hat ein Kind Husten, ist die wichtigste Maßnahme eine optimale Luftqualität. Das bedeutet: häufiges Lüften, eine Zimmertemperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius, eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit und Spaziergänge an der frischen Luft.Auch Präparate mit ätherischen Ölen haben sich bewährt, um die Atemwege zu befreien. Wenn sie auf dem Rücken und der Brust des Babys aufgetragen werden, wirken sie über Stunden – besonders nachts. Hierbei sollten Eltern jedoch beachten, dass einige Präparate für Kinder unter zwei Jahren nicht zugelassen sind. Manche ätherische Öle, die auch im Handel frei erhältlich sind, sollten bei Kindern unter zwei Jahren nicht zum Einsatz kommen, da sie Atemnot verursachen können. Zwei Hustensaft-Typen: Hustenlöser und Hustenstiller Es gibt zwei verschiedene Hustensaft-Typen: Hustenlöser und Hustenstiller. Soll Schleim abgehustet werden, kommen Hustenlöser zum Einsatz. Für Babys eignen sich zum Beispiel Präparate mit Efeuextrakt. Ist es das Ziel, trockenen Reizhusten zu lindern, können Eltern ihrem Kind Hustenstiller verabreichen. Kindern ab sechs Monaten kann der Arzt einen Saft verordnen. Im Gegensatz zu trockenem Husten, der oft am Anfang einer Erkältung auftritt, darf man einen sogenannten produktiven Husten mit Schleimbildung nicht unterdrücken.Bei Säuglingen kann der Husten so heftig sein, dass sie erbrechen. Deshalb sollten Eltern ihr Kind nie mit Husten allein lassen und es aufmerksam beobachten. Ist der Husten sehr stark und geht eventuell sogar mit Atemnot einher, ist es ratsam, einen Kinderarzt aufzusuchen. Bei Babys mit hartnäckigem Husten hat sich das Inhalieren mit Kochsalzlösung als hilfreich erwiesen. Es sind spezielle Geräte mit Aufsätzen erhältlich, mit denen bereits Säuglinge inhalieren können.
Reise/Gesundheit – Reiseapotheke
Welche Medikamente gehören in eine gute Reiseapotheke? Viele Arzneimittel sind im Ausland nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Die Reiseapotheke soll Sie im Urlaub mit den notwendigsten Medikamenten und Hilfsmitteln im Fall von gesundheitlichen Problemen versorgen. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Sie die Medikamente in ausreichender Menge dabeihaben und stellen Sie sicher, dass das Verfallsdatum noch nicht überschritten ist. Eine Checkliste der wichtigsten Medikamente hilft Ihnen dabei. Grob gliedert sich eine Reiseapotheke in zwei Bereiche: Medikamente und Hilfsmittel nach Indikationen: Hierzu zählen Erkältung, Grippe, Magen- und Darmprobleme, Hautprobleme (zum Beispiel Sonnenbrand), Schmerzen, Prellungen, Verletzungen. Persönliche Medikamente: Hierzu zählen alle Medikamente, die Sie ständig einnehmen. Dies betrifft zum Beispiel Menschen mit Diabetes, Allergiker oder Herz-Kreislaufpatienten – aber auch Frauen, die die Pille nehmen. Darüber hinaus sollten Sie die Beipackzettel derjenigen Medikamente mit auf die Reise nehmen, die sie ständig benötigen. Die chemische Bezeichnung der Inhaltsstoffe ist mittlerweile meistens standardisiert auf Englisch und somit auch für einen Arzt am Reiseziel verständlich, der das Medikament ansonsten nicht kennt. Reiseapotheke ins Handgepäck Grundsätzlich sollte die Reiseapotheke neben allen wichtigen Unterlagen im Handgepäck mitgeführt werden. Vor allem, wenn sie wichtige Medikamente für einen chronisch Kranken enthält, wäre es fatal, wenn das Gepäck erst Tage später am Urlaubsort ankommt. Das Handgepäck sollten Sie gut verschließen und immer im Auge behalten. Achten Sie auch darauf, bei welchen Temperaturen Ihre Medikamente gelagert werden dürfen. Insulin beispielsweise darf nicht einfrieren, weshalb es nicht im Transportraum eines Flugzeugs transportiert werden sollte. Falls notwendig, besorgen Sie sich entsprechende Behälter wie zum Beispiel eine Thermoskanne, um temperaturempfindliche Medikamente mit sich zu führen. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 gelten verschärfte Transportregeln für das Handgepäck im Flugzeug! Dies betrifft auch die Mitnahme von Medikamenten. Sie sollten rechtzeitig vor Ihrer Reise bei der entsprechenden Fluggesellschaft die Bedingungen erfragen. Für bestimmte Medikamente gibt es Formular-Vordrucke.
Dreitagefieber
Das Dreitagefieber (auch Exanthema subitum oder Roseola infantum) ist eine Viruserkrankung, die vor allem Säuglinge und Kleinkinder bis drei Jahre betrifft. Nur selten erkranken auch ältere Kinder oder Erwachsene. Ausgelöst wird das Dreitagefieber durch das humane Herpesvirus Typ 6 (HHV-6) oder seltener Typ 7 (HHV-7). Diese Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also beispielsweise beim Sprechen, Husten oder Niesen. Wer sich einmal mit dem Virus infiziert hat, ist in der Regel sein Leben lang immun. Symptome des Dreitagefiebers Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit, beträgt zwischen fünf Tage und zwei Wochen. Dann tritt plötzlich hohes Fieber auf, das über 40 Grad Celsius steigen kann. Meist hält das Fieber – wie der Name schon sagt – über drei Tage an. Die Fieberphase kann aber auch bis zu fünf Tage dauern. Danach sinkt das Fieber genauso schnell wieder, wie es gestiegen ist. Auf das Fieber folgt meist ein kleinfleckiger, blassroter Hautausschlag (Exanthem), der in der Regel nicht juckt. Ab diesem Zeitpunkt ist der Patient nicht mehr ansteckend. Vor allem zeigt sich das Exanthem auf Rücken, Bauch und Brust, es kann sich aber auch auf Arme und Beine, seltener auf das Gesicht ausbreiten. Nach wenigen Tagen verschwindet es von allein wieder. Weitere Symptome, die Fieber und Hautausschlag begleiten können, sind Durchfall, Erbrechen, Husten, geschwollene Lymphknoten am Hals oder ein entzündeter Rachen. Es gibt aber auch Kinder, die überhaupt keine Symptome zeigen. Bei ihnen verläuft die Krankheit „stumm“. Infizieren sich Erwachsene mit dem Herpes-Virus, äußert sich die Erkrankung eher wie eine Erkältung. Diagnostik des Dreitagefiebers Viele Infektionskrankheiten gehen mit hohem Fieber einher, daher lässt sich das Dreitagefieber erst eindeutig diagnostizieren, wenn das Fieber abrupt gesunken ist und sich der typische Hautausschlag zeigt. Auch mithilfe einer Blutuntersuchung kann die Virusinfektion nachgewiesen werden, da sich im Blut Antikörper bilden. Wenn die Krankheit komplikationslos verläuft, ist eine solche Untersuchung allerdings nicht notwendig. Behandlung des Dreitagefiebers Es können nur die Symptome des Dreitagefiebers behandelt werden – vor allem mithilfe fiebersenkender Medikamente und Wadenwickeln. Außerdem ist es wichtig, dass das Kind genügend trinkt, da Babys und Kleinkinder durch das Fieber viel Flüssigkeit verlieren. Mögliche Komplikation: Fieberkrampf In etwa zehn Prozent der Fälle tritt aufgrund des schnellen Fieberanstiegs ein Fieberkrampf auf. Dann sollten Eltern mit ihrem Kind sofort einen Kinderarzt aufsuchen.
Halsschmerzen – Therapie
Komplikationen können entstehen, wenn Halsschmerzen (Halsentzündung) über einen längeren Zeitraum anhalten und der Körper mit den Krankheitserregern nicht fertig wird. Auf der durch Viren vorgeschädigten Schleimhaut können sich dann Bakterien einnisten, häufig sind es Streptokokken der Gruppe A oder Staphylokokken. Beide sind im Volksmund auch als Eiterbakterien bekannt. Diese können eine Mandelentzündung (Angina) oder eine eitrige Angina auslösen. Bei Verdacht auf eine Mandelentzündung oder eine eitrige Angina sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen. Er stellt die Diagnose und entscheidet, ob Antibiotika oder andere Medikamente zur Therapie der Halsschmerzen eingenommen werden sollen. Das ist wichtig, damit sich die Bakterien nicht weiter ausbreiten und andere Organe befallen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Halsschmerzen länger anhalten als die eigentliche Erkältung Fieber länger als drei Tage anhält die Körpertemperatur über 39 Grad Celsius steigt Sie im Rachen einen Belag entdecken, der gelblich grün schimmert Sie Schluckbeschwerden haben die Lymphknoten am Hals stark anschwellen und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl einsetzt Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man Halsentzündungen nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Pflanzliche Mittel können gegen Halsentzündungen eingesetzt werden. Zudem sollten Sie bei der Therapie von Halsschmerzen einige weitere Dinge beachten: Gutes Raumklima unterstützt die Therapie von Halsschmerzen Bei der Therapie von Halsschmerzen ist es wichtig, die Schleimhäute feucht zu halten. Befeuchten Sie daher die Raumluft und meiden Sie trockene oder verrauchte Räume. Wenn Sie ein flaches Gefäß mit Wasser füllen, können Sie die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer erhöhen. Den gleichen Effekt erreichen Sie, wenn Sie feuchte Tücher aufhängen oder das Teewasser etwas länger kochen lassen. Therapie von Halsschmerzen: Erhöhter Flüssigkeitsbedarf Trinken Sie ausreichend, aber nicht übermäßig. Atemweginfektionen führen durch Schwitzen, Niesen, eine laufende Nase und geschwollene Schleimhäute zu einem erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Wissenschaftler vermuten, dass der Körper selbst dem Flüssigkeitsverlust entgegenwirkt und die Wasserausscheidung über die Niere drosselt. Dies gilt besonders für Infektionen der unteren Atemwege. Deshalb sollte die täglich zugeführte Flüssigkeitsmenge während der Therapie von Infektionen der unteren Luftwege zwei Liter nicht übersteigen. Wenn der Körper das Wasser konservierende Hormon ADH (antidiuretisches Hormon) ausgeschüttet hat, können übermäßig viel getrunkene Flüssigkeitsmengen zum Problem werden. Sie können nicht ausgeschieden werden und bringen den Salzhaushalt des Körpers durcheinander. Das wiederum kann zu Reizbarkeit, Verwirrtheit, Müdigkeit und Übelkeit führen. Seien Sie daher sorgsam mit der Trinkmenge, und lassen Sie im Zweifelsfall einen Arzt eine Lungenentzündung ausschließen.
Geschwächtes Immunsystem – Vitamine, Mineralstoffe
Neben Immunstimulanzien verbessern auch Vitamine und Mineralstoffe die körpereigene Abwehr und stärken das geschwächte Immunsystem. Oder anders formuliert: Mangelzustände behindern die Arbeit des Immunsystems. Vitamin C Bei Vitamin C-Mangel fühlt man sich müde und abgeschlagen. Auch die Schleimhäute funktionieren bei zu geringer Vitamin C-Zufuhr nur eingeschränkt. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel, sich in der angeschlagenen Schleimhaut einzunisten. Die Zufuhr von Vitamin C stärkt somit das Immunsystem. Darüber hinaus schützt es die Zellen vor freien Radikalen (zellzerstörende Substanzen). Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Paprika, Blumenkohl oder Brokkoli enthalten besonders viel Vitamin C. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen ist etwa 100 Milligramm, Raucher und Schwangere brauchen etwas mehr: 150 Milligramm. Ob sich bei drohenden Erkältungen eine Therapie mit hohen Dosen von Vitamin C bewährt, ist umstritten. Beachten Sie zudem: Bei gleichzeitiger Einnahme von Eisenpräparaten oder aluminiumhaltigen Antazida (säurebindende Magenmittel) kann es zu Wechselwirkungen kommen: Vitamin C verstärkt die Aufnahme von Eisen (meist gewünscht) und Aluminium (nicht gewünscht) aus dem Magen-Darm-Trakt. Zink Zink stärkt ebenfalls das Immunsystem. Es ist als Aktivator an Hunderten von enzymatischen Reaktionen beteiligt und hat damit eine zentrale Funktion im Körper. Deshalb kann sich ein Zinkmangel auch durch eine erhöhte Infektanfälligkeit äußern. Kaffeetrinker haben ein größeres Risiko für einen Zinkmangelzustand. Es gibt Anhaltspunkte, dass Kaffee die Verwertung von Zink aus der Nahrung behindert. Zink ist in Haferflocken, Fleisch (alle Sorten, auch Innereien), Forelle oder frischem Thunfisch enthalten. Bei nachgewiesenem Zinkmangel eignen sich Brausetabletten oder Dragees, um die Zinkspeicher zu füllen. Zink kann die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Tetrazyklinen (Antibiotika) wird deshalb beispielsweise ein Einnahmeabstand von mindestens vier Stunden empfohlen. Beachten Sie die Angaben im Beipackzettel unter der Rubrik Wechselwirkungen. Andere Vitamine und Mineralstoffe Neben Vitamin C und Zink sind natürlich viele weitere Stoffe für das Funktionieren unserer Abwehrkräfte wichtig. Erst das Zusammenspiel all dieser Vitalstoffe ergibt ein optimales Ergebnis. Daher kann ein Mangelzustand, der durch eine unausgewogene Ernährung hervorgerufen wurde, auch nicht mit der Einnahme von einigen Tabletten ausgeglichen werden. Andererseits kann aber ein spezifischer Mangel, der bei einer Laboruntersuchung festgestellt wurde, durch die gezielte Gabe geeigneter Präparate behoben werden.
Alter/Körperpflege – Waschen, Duschen und Baden
Sich mal eben unter die Dusche stellen oder ein entspannendes Vollbad nehmen: Das ist für viele pflegebedürftige Menschen nicht leicht. Wer jedoch beim Duschen, Waschen oder Baden gemäß seiner Möglichkeiten so viel wie möglich selbst erledigt, erhält sich einen gewissen Grad an Selbstständigkeit. Duschen und Baden – oft sind Anpassungen in der Wohnung nötig Duschen wirkt anregend auf den Kreislauf und belastet ihn nicht zu sehr. Zudem ist es die einfachste Art, den ganzen Körper zu waschen. Ist der Pflegebedürftige nicht bettlägerig, ist es ihm meist möglich, zu duschen. Häufig sind dazu jedoch einige Anpassungen in der Wohnung notwendig. Beispielsweise kann ein ebenerdiger Eingang in die Dusche sinnvoll sein. Spezielle Hilfsmittel wie etwa ein Duschstuhl erleichtern das Waschen. Der Duschstuhl kann auch dazu genutzt werden, die Morgentoilette sitzend vor dem Waschbecken durchzuführen. Auch für die Badewanne gibt es Hilfsmittel, die es Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, erlauben zu baden. Da ein Vollbad den Kreislauf jedoch belasten kann, ist Baden nicht für jeden Pflegebedürftigen geeignet. Waschen im Bett – was kann der Pflegebedürftige selbst erledigen? Bei Pflegebedürftigen, die nicht mehr aufstehen können, muss die Körperpflege meist im Bett ausgeführt werden. Nach den Grundsätzen der aktivierenden Pflege sollten die Betroffenen auch hier noch so viel wie möglich selbst übernehmen – zum Beispiel Hände und Oberkörper waschen. Vor allem den Intimbereich sollten Pflegebedürftige so lange wie möglich selbst reinigen. Denn vielen ist es sehr unangenehm, sich im Intimbereich von einer anderen Person waschen lassen zu müssen. Um Erkältungen vorzubeugen, ist es beim Waschen im Bett wichtig, dass es im Zimmer warm ist und Zugluft vermieden wird. Wenn außerdem dafür gesorgt ist, dass niemand plötzlich ins Zimmer kommen kann, werden unangenehme Situationen für den Pflegebedürftigen vermieden. Bestimmte Hilfsmittel erleichtern dem Pflegenden auch beim Waschen im Bett die Körperpflege. Zum Beispiel können die Haare mithilfe einer Kopfwaschwanne recht einfach gewaschen werden. Haut- und Nagelpflege – auf die richtigen Pflegeprodukte kommt es an Die Verwendung von seifenfreien und rückfettenden Produkten beim Waschen und das Auftragen von fetthaltigen Cremes danach sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Denn pflegebedürftige und vor allem bettlägerige Menschen haben ohnehin oft sehr trockene Haut. Besonders wichtig ist die richtige Hautpflege im Intimbereich bei Inkontinenz, um Wundliegen zu vermeiden. Zu den Dingen, die viele Pflegebedürftige nicht mehr selbst erledigen können, gehört auch die Nagelpflege. Nach einem wohltuenden Hand- oder Fußbad können die Nägel leicht gekürzt oder gefeilt werden. Pflege von Augen und Nase – für Feuchtigkeit sorgen Die Augen werden immer mit klarem Wasser vom äußeren Augenwinkel zum inneren gereinigt. Sie sollten dabei geschlossen sein. Pflegebedürftige Menschen leiden bisweilen unter zu trockenen Augen – beispielsweise weil sie zu selten blinzeln. Dann können entsprechende Augentropfen Linderung verschaffen. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, hilft ein feuchtes Wattestäbchen zum Säubern und Vaseline zum Eincremen.