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Basistherapie bei Diabetes: Ernährung und Bewegung
Die Basistherapie in Form von Ernährungsoptimierung und Bewegung spielt besonders bei Diabetes Typ 2, aber auch bei Diabetes Typ 1 eine Rolle. Im Rahmen von Schulungen und Beratungen werden die Betroffenen unterstützt, ihre Ernährung umzustellen und mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Ernährung bei Diabetes Die Basis für die erfolgreiche Behandlung jeder Form von Diabetes mellitus ist eine geeignete Ernährung. Dabei muss keinesfalls auf Genuss verzichtet werden. Eine vollwertige Mischkost mit reichlich Vollkornprodukten, viel Gemüse und Obst sowie wenig Fleisch ist für die Ernährung eines Diabetespatienten ideal – genau wie für jeden Gesunden auch. Die Auswahl der Kohlenhydrate nach Art und Menge spielt dabei eine besondere Rolle, denn diese beeinflussen unmittelbar den Blutzuckerspiegel. Auch ein gesundes Körpergewicht ist für Menschen mit Zuckerkrankheit wichtig, da die Körperzellen bei Übergewicht schlechter auf Insulin reagieren. Bewegung – besonders wichtig bei Diabetes Typ 2 Neben einer gesunden Ernährung ist ausreichende Bewegung ein wichtiger Teil der Basistherapie bei der Zuckerkrankheit. Durch die körperliche Aktivität wird mehr Glukose verbraucht und der Blutzuckerspiegel sinkt. Darüber hinaus steigt die Insulinempfindlichkeit der Zellen, sodass das vorhandene Insulin besser wirken kann. Regelmäßige Bewegung hilft vor allem übergewichtigen Menschen mit Diabetes Typ 2 dabei, abzunehmen und ihr Körpergewicht stabil zu halten.
Abnehmen – Body-Mass-Index
In welchem Bereich das Gewicht eines Menschen als gesund gilt, richtet sich nach dessen Größe, Geschlecht und Alter. Zur Berechnung bietet sich als Maßeinheit der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) an. Wer einen zu hohen Body-Mass-Index hat, sollte abnehmen. Berechnen Sie Ihren BMI (BMI-Rechner) Der Body-Mass-Index wird nach folgender Formel berechnet:BMI = Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m)² Bedeutung des BMI* laut WHO (World Health Organization) BMI Einstufung < 16 Starkes Untergwicht 16 - 16.9 Untergewicht 17 - 18.5 Leichtes Untergewicht 18.5 - 24.9 Normalgewicht 25 - 29.9 Übergewicht 30 - 34.9 Fettsucht (Adipositas Grad I) 35 - 39.9 Mittelschwere Fettsucht (Adipositas Grad II) > 40 Schwere Fettsucht (Adipositas Grad III) * Bitte beachten: Für Kinder und Jugendliche werden so-genannte BMI-Perzentilkurven (Wachstumskurven) verwendet. Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist nicht unumstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäß nicht berücksichtigt. Wer also viel Muskelmasse hat, (Body-Builder, extrem durchtrainierte Sportler, Schwerstarbeiter) kann nach dem BMI übergewichtig sein, selbst wenn er kein Gramm Fett zu viel hat. Ebenso ist der BMI für besonders große und besonders kleine Menschen nur eingeschränkt aussagefähig. Außerdem spielt das Lebensalter eine wichtige Rolle: Mit höherem Lebensalter ist ein höherer BMI durchaus noch normal.Daher berücksichtigt die folgende Tabelle auch das Alter und den entsprechend wünschenswerten BMI der verschiedenen Altersgruppen: Tabelle mit „wünschenswerten" BMI-Werten für verschiedene Altersgruppen Alter Wünschenswerter BMI 19-24 Jahre 19-24 25-34 Jahre 20-25 35-44 Jahre 21-26 45-54 Jahre 22-27 55-64 Jahre 23-28 >64 Jahre 24-29
Parkinson – Medikamente: Anticholinergika
Anticholinergika waren die als erstes eingesetzten Medikamente bei der Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung), sie haben heutzutage nur noch eingeschränkt eine Bedeutung in der Therapie. Sie werden vor allem gegen den Tremor eingesetzt, oder wenn vegetative Störungen wie starkes Schwitzen auftreten. Anticholinergika nicht bei älteren Menschen einsetzen Anticholinergika hemmen den Nervenbotenstoff Acetylcholin, der durch den Dopaminmangel bei der Parkinson-Krankheit ein relatives Übergewicht hat. Da durch diese Wirkweise auch verstärkt unangenehme Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Harnverhalt, Darmträgheit und auch ein erhöhter Augeninnendruck auftreten können, ist ihre Anwendung eingeschränkt. Sie werden vor allem in niedriger Dosierung gegeben. Bei älteren Menschen mit zusätzlicher Demenz sollten Anticholinergika wegen der Beeinträchtigung des Denkens und der Wahrnehmung nicht eingesetzt werden.
Vitalstoffe – Neurodegenerative Erkrankungen
Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose gehen mit einem erhöhten Bedarf an bestimmten Vitalstoffen einher. So sind die B-Vitamine für den Stoffwechsel der Nervenzellen von entscheidender Bedeutung. Des Weiteren weisen Alzheimerpatienten häufig erniedrigte Vitamin-E- und -C-Konzentrationen in der Gehirnflüssigkeit auf. Das ist Zeichen für eine erhöhte oxidative Belastung. Dieser oxidative Stress kann die Erkrankungen auslösen und schnell fortschreiten lassen.Bisher haben sich in vielen Studien jedoch noch keine Empfehlungen für eine spezielle Zufuhr von Mikronährstoffen – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – herausgestellt. Die Vermeidung von Übergewicht im mittleren Lebensalter, der Verzicht auf Rauchen, die Kontrolle des Blutdrucks, Bewegung sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind die besten Ratschläge, die man derzeit geben kann.
Ursachen & Risikofaktoren von PAVK
Die Schaufensterkrankheit wird in über 90 Prozent der Fälle durch Arteriosklerose hervorgerufen. Arteriosklerose ist eine systemische Erkrankung, das heißt die Gefäße im gesamten Körper sind betroffen – bei Patienten mit Schaufensterkrankheit allerdings oft primär die Gefäße in den Extremitäten meistens in den Beinen. Rauchen Für die Arteriosklerose gibt es unterschiedliche Risikofaktoren, die sich weitgehend unter der Bezeichnung „ungesunder Lebensstil“ zusammenfassen lassen. Hier steht an erster Stelle das Rauchen, rund 90 Prozent aller Patienten mit der PAVK sind Raucher. Sie entwickeln dreimal häufiger eine Schaufensterkrankheit als Nichtraucher. Diabetes Unter den Betroffenen finden sich auch viele Diabetiker. Denn Diabetes ist eine Krankheit, die abhängig vom Verhalten des Patienten ebenfalls zu Gefäßschäden führt. Das bedeutet letztlich: Diejenigen Risikofaktoren, die für die Zuckerkrankheit gelten, treffen auch auf die PAVK zu: metabolisches Syndrom, Bewegungsmangel, Übergewicht (Adipositas). Bluthochdruck Ein weiterer Risikofaktor für Arteriosklerose ist Bluthochdruck, der meistens auch Folge von Rauchen, Übergewicht et cetera ist. Patienten mit Schaufensterkrankheit leiden dreimal häufiger unter Bluthochdruck als die Normalbevölkerung. Hinzu kommen Risikofaktoren, die der Patient nicht beeinflussen kann, wie: männliches Geschlecht, höheres Alter, Gerinnungsstörungen, angeborene Fettstoffwechselstörungen. Seltene Ursachen der Schaufensterkrankheit Selten sind Entzündungen der Gefäßinnenschicht oder Funktionsstörungen der Gefäßmuskulatur wie die Thrombangiitis obliterans oder das Raynaud-Syndrom Ursache der Durchblutungsstörungen.
Binge Eating – Mögliche Ursachen
Die genauen Ursachen und Risikofaktoren der Binge Eating Disorder (BED) sind bislang nicht bekannt. Verschiedene Ursachen können jedoch zusammenwirken und zur Entstehung der Essstörung beitragen: SchlankheitswahnDer hohe Stellenwert des Schlankheitsideals begründet sich in der weit verbreiteten Ansicht, dass Schlanksein und Schönheit die einzigen Schlüssel zum Erfolg seien. Überangebot an Lebensmitteln Lebensmittel, die zu jeder Zeit und in jeder Menge verfügbar sind, machen Essanfälle erst möglich. In einer Situation des Schlaraffenlandes müssen Entscheidungen für oder gegen bestimmte Lebensmittel getroffen werden. Persönliche UrsachenMenschen mit Binge Eating Disorder sind oftmals impulsiv, haben perfektionistische Ansprüche an sich selbst und definieren ihren Selbstwert durch die Anerkennung anderer. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl und sind mit dem eigenen Körper unzufrieden. Eine tief sitzende Angst vor Auseinandersetzungen verhindert, dass sie Probleme angemessen lösen. BED-Patienten essen aus emotionalen Gründen, beispielsweise aufgrund von Trauer, Ärger und Stress, da sie Hunger oft nicht von anderen unbehaglichen Gefühlen unterscheiden können. Genetische FaktorenManchmal ist eine biologische Veranlagung für Übergewicht vorhanden. Familiäre EinflüsseEssprobleme und andere Schwierigkeiten bestehen meist schon in der Familie. BED-Patienten berichten oftmals, dass essen in ihrer Familie eine große Rolle gespielt hat und dass es üblich war, Konflikte oder Traurigkeit mit Essen auszugleichen. Oft diente Nahrung in den Familien zur umfassenden Bedürfnisbefriedigung oder als einzige „Lustquelle“. LernerfahrungenDie Ursachen der BED reichen meist bis in die frühe Kindheit zurück. Betroffene haben früh gelernt, Kummer mit Essen herunterzuschlucken und sich mit Essen zu trösten. Traumatische ErlebnisseHierzu zählen nicht nur physische Gewalt und sexueller Missbrauch, sondern auch emotionale Vernachlässigung in der Kindheit, emotionale Gewalt sowie frühes, mit Hänseleien verbundenes Übergewicht. Vielzahl an DiätversuchenDiäten gelten als Hauptauslöser der Essstörung. Langeweile, Einsamkeit und ein unstrukturierter Tagesablauf Essen wird zum planlosen Tagesfüller.
Diabetes Typ 2: Stufenplan der Therapie mit Medikamenten
An erster Stelle des Stufenplans bei der Therapie von Diabetes Typ 2 steht immer die Basistherapie mit Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Erst wenn dadurch keine ausreichende Blutzuckereinstellung möglich ist, sollte eine medikamentöse Therapie begonnen werden. Die Auswahl der optimalen Therapie richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten und den Wirkmechanismen der verschiedenen Medikamente. Beginn der medikamentösen Diabetestherapie Nach dem Stufenplan ist Metformin das Medikament der ersten Wahl, wenn die nichtmedikamentöse Therapie allein nicht ausreicht. Die meisten Patienten mit Diabetes Typ 2 sind übergewichtig. Bei Übergewicht steht häufig eine Insulinresistenz – die verminderte Wirkung von Insulin – im Vordergrund. Dadurch kann Glukose nicht mehr ausreichend aus dem Blut in Muskel- und Fettzellen aufgenommen werden. Bei schlanken Typ-2-Diabetikern kann zuerst eine Insulinsekretionsstörung – eine verminderte Freisetzung von Insulin – vorliegen, danach entwickelt sich ebenfalls eine Insulinresistenz.Sollte ein Patient mit Diabetes Typ 2 Metformin nicht vertragen oder ein anderer Grund gegen die Metformin-Therapie sprechen, können auch Sulfonylharnstoffe (beispielsweise Glibenclamid), Glinide oder Acarbose zur alleinigen Behandlung eingesetzt werden. Kombinationstherapie nach Stufenplan Wenn der Blutzucker mit einem Medikament allein nicht ausreichend gesenkt werden kann, wird meistens eine Kombination aus verschiedenen oralen Antidiabetika (maximal drei) gegeben. Wenn die Bauchspeicheldrüse noch genug Insulin produziert, können Medikamente gegeben werden, die die Freisetzung des Insulins anregen (Sulfonylharnstoffe, Glinide). Erst wenn dies nicht mehr der Fall ist oder wenn auch mit der kombinierten oralen Therapie das Therapieziel nicht erreicht werden kann, muss nach dem Stufenplan zusätzlich eine Insulintherapie begonnen werden. Maßnahmen bei gestörter Glukosetoleranz (Prä-Diabetes) Bei gestörter Glukosetoleranz lässt sich der „Aufstieg“ zum Typ-2-Diabetes durch eine Umstellung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie verhindern oder zumindest verzögern. Wichtig ist immer eine Gewichtsnormalisierung. Diese Maßnahmen können eventuell durch Alpha-Glukosidase-Hemmer, die die Zuckeraufnahme aus dem Darm verzögern, unterstützt werden.
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes mellitus
Als Ursachen von Diabetes mellitus gelten sowohl Gene und Vererbung als auch äußere Einflüsse. Die Entstehungsmechanismen und Gründe sind jedoch je nach Diabetestyp unterschiedlich. Es ist bekannt, dass Diabetes Typ 2 sehr stark durch Vererbung bedingt wird und trotzdem die individuelle Lebensweise die größere Rolle spielt. Anders beim Diabetes Typ 1: Hier ist die Lebensweise nicht ausschlaggebend für das Auftreten der Erkrankung, neuere Forschungen zeigen auch bei Diabetes Typ 1 eine erbliche Komponente. Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 Das Risiko für Diabetes Typ 2 wird zum einen vererbt, zum anderen durch den Lebensstil beeinflusst. Zur Entstehung der Erkrankung tragen äußere Risikofaktoren wie falsche Ernährung und Bewegungsmangel bei. Fast alle Typ-2-Diabetiker sind übergewichtig. Auch ein hohes Lebensalter spielt eine Rolle, da gerade mit zunehmendem Alter die Bewegung abnimmt und ein langjährig ungesunder Lebensstil zum Tragen kommt. Allerdings leiden seit einigen Jahren auch immer mehr Kinder und Jugendliche an Diabetes Typ 2.Einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung von Typ-2-Diabetes hat das metabolische Syndrom. Darunter versteht man die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukosestoffwechsel. Weitere Ursachen für Diabetes mellitus Neben den genannten Ursachen können verschiedene Medikamente, Krankheiten und auch eine Schwangerschaft das Auftreten von Diabetes mellitus begünstigen. Bei Männern scheinen weiterhin Bluthochdruck, Rauchen sowie Alkoholkonsum, bei Frauen ein hoher Harnsäurespiegel und körperliche Inaktivität das Diabetesrisiko zu erhöhen. Ursachen für Diabetes Typ 1 Bei Patienten mit Diabetes Typ 1 liegt als Ursache meist eine Autoimmunerkrankung vor, bei der sich Abwehrzellen gegen die eigenen Zellen in der Bauchspeicheldrüse richten. Je früher dieser Angriff des eigenen Immunsystems auftritt, desto schneller ist der Krankheitsverlauf.Warum es zu dieser Autoimmunreaktion kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Auch hier ist die Vererbung von Bedeutung: Es ist mittlerweile sicher, dass viele verschiedene Gene an der Erkrankung beteiligt sind. Bekannt ist eine familiäre Häufung. Bei einem geringen Teil der Typ-1-Diabetiker lassen sich weder Abwehrzellen (Antikörper) noch andere Ursachen feststellen. In diesen Fällen spricht man von der sogenannten idiopathischen Form des Diabetes Typ 1.
Thrombose – Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen einer tiefen Venenthrombose (TVT) können sein Gerinnungsstörungen: eine verstärkte Blutgerinnung, z.B. bei Krebserkrankungen, eine verminderte Fähigkeit, Blutgerinnsel aufzulösen, bestimmte Nahrungsmittel oder Toxine, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben. Eine Verlangsamung des Blutstroms: erweiterte Venen (Varizen) und Krampfadern, Bettlägerigkeit, z.B. nach Operationen, langes Sitzen mit eingeengter Bewegungsmöglichkeit (Bus- und Flugreisen). Schäden der inneren Gefäßwände (Intima): Verletzungen, Quetschungen, Operationen, altersbedingte Gefäßveränderungen, entzündliche Veränderungen der Venen. Risikofaktoren für eine tiefe Venenthrombose sind daher: ungesunde Lebensweise wie etwa Rauchen, Übergewicht oder Bewegungsmangel, ererbte oder erworbene Gerinnungsstörungen (z.B. Synthesemangel bei Leberzirrhose), Schwangerschaft oder die Einnahme der "Pille", lange Flug- oder Busreisen (Touristenklasse-Syndrom, economy class syndrom), Bettlägerigkeit oder Gipsverbände, Flüssigkeitsmangel, Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Vorhofflimmern), aufgetretene Thrombosen in der Vergangenheit, Krampfadern, Operationen, Verletzungen des Beckens oder der Beine, fortgeschrittenes Alter.
Schuppenflechte – Ursachen
Schuppenflechte ist zum Teil erblich bedingt: So hat die Zwillingsforschung ergeben, dass das Risiko, an Schuppenflechte zu erkranken, für einen Zwilling bei 66 Prozent liegt, wenn das andere Geschwisterteil diese Krankheit bereits hat. Doch die Ursachen liegen nicht nur in den Genen: Man geht davon aus, dass neben der erblichen Komponente viele weitere Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. Milde Formen mit geringer erblicher Komponente sind häufiger Die Gene spielen vor allem bei den schweren Formen der Psoriasis (Psoriasis guttata) mit frühem Krankheitsbeginn (vor dem 25. Lebensjahr) eine Rolle. Die meisten Menschen mit Schuppenflechte leiden jedoch an einer milden Form der Psoriasis. Diese leichteren Formen treten meistens zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahrzehnt auf und sind zu einem geringeren Grad erblich bedingt (Typ I). Auch zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr kann es zu einer Erstmanifestation der Erkrankung kommen (Typ II). Um die Krankheit aufflammen zu lassen, sind weitere Einflussfaktoren nötig, von denen wahrscheinlich längst nicht alle bekannt sind. Folgende Faktoren gelten als Auslöser der Psoriasis: Klima oder Arbeitsumgebung mechanische Reize wie Druck, Reibung oder Verletzungen allergene Stoffe physische Belastungen Stress und andere psychische Belastungen Rauchen Alkohol Medikamente, zum Beispiel Betablocker, Lithium, Chloroquin oder bestimmte Antibiotika Übergewicht Infektionskrankheiten: Nach Infektionen mit Streptokokken – wie bei Mittelohrentzündung oder eitriger Angina – kommt es oft zu einem Schub. Auch andere Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze können zu Schüben führen. Stoffwechselstörungen hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren