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Symptome einer akuten Mittelohrentzündung



Bei einer akuten Mittelohrentzündung (Otitis media acuta) entsteht durch die Entzündung Flüssigkeit im Ohr. Diese führt dazu, dass sich das Trommelfell vorwölbt (man nennt dies Paukenerguss). Das wiederum verursacht plötzlich einsetzende, starke Ohrenschmerzen.

Wird der Druck auf das Trommelfell zu groß, kann es einreißen. Die meist geruchlose, wässrige und mitunter leicht blutige Flüssigkeit läuft dann nach außen ab. Der Schmerz lässt dann plötzlich nach. Hinzu kommt in den meisten Fällen eine verminderte Hörfähigkeit, die ebenfalls durch die Flüssigkeit im Ohr verursacht wird. Die außerdem zu beobachtende Rötung des Trommelfells rührt von der Entzündung her. Zu diesen Leitsymptomen kommen bei einer Mittelohrentzündung meist noch weitere typische Beschwerden hinzu. Dazu gehören:
Da eine akute Mittelohrentzündung sehr oft infolge einer durch Viren ausgelösten Erkältung auftritt, sind auch Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen nicht selten.

Oft untypische Beschwerden bei Kleinkindern

Während ältere Kinder die typischen Symptome einer Mittelohrentzündung meist genau benennen können, sind die Beschwerden bei Kleinkindern oft nicht eindeutig. Die Kinder sind unruhig, reizbar, quengelig und haben Fieber. Oft leiden sie auch unter Appetitlosigkeit, mitunter sogar unter Bauchschmerzen. Einzige typische Symptome für eine Mittelohrentzündung bei Kleinkindern können ein geruchloses, eitriges Ohrsekret und der sogenannte Ohrzwang sein. Letzteres bedeutet, dass die betroffenen Kinder sich immer wieder ans Ohr greifen.
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