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Ursachen für einen Vitalstoffmangel



Zahlreiche Faktoren führen dazu, dass viele Menschen einen Vitalstoffmangel aufweisen:

  • Falsche Essgewohnheiten: Fertiggerichte, Fast Food oder Kantinenessen enthalten oft nur einen Teil der Vitalstoffe, die wir brauchen. Auch bei einseitiger Ernährung wie bei Veganismus oder ähnlichen einseitigen Diäten tritt Mangelversorgung oft auf
  • Lagerung, Transport, Verarbeitung und Warmhalten von Lebensmitteln verringern den Vitalstoffgehalt
Echte Mangelerkrankungen sind eher selten, so zum Beispiel Skorbut (Vitamin C-Mangel), Rachitis (Vitamin-D-Mangel) oder Beriberi (Vitamin-B1-Mangel). Dagegen treten latente Mangelzustände relativ häufig auf – insbesondere bei Risikogruppen wie Kindern und Jugendlichen, jungen Frauen, Schwangeren oder Senioren. Beispielsweise nehmen 75 Prozent aller jungen Frauen weniger Folsäure zu sich, als empfohlen wird. Folsäure ist unter anderem bei Schwangeren für eine regelrechte embryonale Entwicklung essenziell. Auch bei Vitamin D besteht in der deutschen Bevölkerung eine klare Unterversorgung. Außerdem berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dass nur 15 Prozent aller Deutschen die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen.

Die Stoffwechselvorgänge unseres Körpers, die Immunabwehr und andere Schutzmechanismen funktionieren jedoch nur dann optimal, wenn die notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. In der Regel kann aber eine ausgewogene, gesunde Ernährung einen Mangel schnell wieder ausgleichen.
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